Brief an OB: Geld für Baumpflanzungen statt für den Trog!

15-12-17 Offener Brief an OB Schuchardt Stadtrat

Der Trogbau ist schon weit fortgeschritten, aber viele Umweltfragen sind ungelöst. Die BI Würzburg-Tunnel hat in beiliegendem Offenen Brief den Oberbürgermeister und die Stadträte der Stadt Würzburg aufgefordert, die von der ABDNB verlangten 2,9 Mio Euro nicht zu zahlen und stattdessen für Umweltschutzmaßnahmen einzusetzen.

15-12-17 Offener Brief an OB Schuchardt Stadtrat

Der Kampf für den Tunnel ist zu Ende

Nach einem mehrjährigen zermürbenden Kampf gegen Ignoranz, Unvernunft und hintergründige Seilschaften sieht sich die Tunnelinitiative nicht mehr in der Lage, die mehrheitlich im Bürgerentscheid geforderte echte Tunnellösung beim A3-Ausbau durchzusetzen. Die Mitgliederversammlung beschließt, den Kampf zu beenden.
Zur ausführlichen Erklärung: 15-08-06 WüTu Presseerklärung nach Mitgliederversammlung

BI begrüßt Klage der Stadt – und ist empört über Stadträte

Hier unsere ausführliche Presseerklärung zum Download: 15-03-02 WüTu zu Klage der Stadt und Stadtratssitzung

Die BI Würzburg-Tunnel wird alles tun, die Klage zu flankieren.
Wir sind jedoch empört darüber, dass Stadträte die Klage baldmöglichst zurückziehen wollen und sich auf diese Weise gegen die Gesundheitsinteressen ihrer Bürger wenden.
Jetzt müssen die Regierung von Unterfranken mit ihrer veralteten Rechtsauffasung und die Autobahndirektion in ihre Schranken verwiesen werden.

Genauere Informationen finden Sie hier: 15-03-02 WüTu zu Klage der Stadt und Stadtratssitzung

Radwegdebakel oder Wie man den Spieß umdreht gegen die Bürger

15-01-06 RadwegprovisoriumEin übles Spiel, um den Bürgerentscheid zum A3-Tunnel zu umgehen: Erst zerstört die Autobahndirektion den alten Fahrradweg zum Heuchelhof. Dann errichtet sie ein unhaltbares Provisorium. Und nun soll eine Übergangslösung über städtische Grundstücke führen, deren Nutzung der A3-Bürgerentscheid verbietet.

Das Kalkül scheint aufzugehen: Opportunisten im Stadtrat ergreifen den Steigbügel und stimmen „zum Wohle der Bürger“ diesem Fahrradweg zu – statt über das Politikum des Fahrradwegs eine neue Planfeststellung zu erwirken und sich damit gemäß Bürgerwillen für den Tunnel einzusetzen. Wenn Stadtrat Udo Feldinger dann auch noch die Bürger, die zur Durchsetzung des Tunnels die Sperrung der Grundstücke wollen, in die Ecke der Verhinderer stellt, dann sind die Tatsachen vollends verkehrt: Der Bürger mit seinem Wunsch nach dem Tunnel wird zum Stänkerer gemacht und die untätigen Entscheidungsträger gebärden sich als Wohltäter.

Dabei erweisen solche „Wohltäter“ den Bürgern nur Bärendienste. Sie zementieren die Troglösung mit einem endgültigen Fahrradweg über dem Trogdeckel. Der wird so steil sein, daß ihn höchstens Sportler bewältigen, aber nicht Durchschnittsradler auf dem Weg zur Arbeit. So viel zur versprochenen „Verbindung“ der Stadtteile.

Aber was kümmert das die Verantwortlichen? Weder die Rathausspitze und die Stadtverwaltung, noch der Stadtrat, mit Ausnahme der vier Stadträte von ZfW und ÖDP, haben sich seit dem Bürgerentscheid für den Tunnel eingesetzt, der auch einen vernünftigen Fahrradweg ermöglicht. Unsere Volksvertreter arbeiten lieber der Trogautobahn zu.

BI Würzburg-Tunnel

Jahresrückblick: Stadt macht Erfolg der Bürger zunichte

15-01-06 TrogwändeEin turbulentes und arbeitsreiches Jahr rund um den Bürgerentscheid zum A3-Ausbau geht zu Ende.

Da war zunächst die Erfolgsgeschichte des gewonnenen Tunnel-Entscheids. Anfang des Jahres sind viele Helfer bei Wind und Wetter unterwegs gewesen, haben Unterschriften gesammelt, Aufklärungsarbeit geleistet, Plakate geklebt, Info-Flyer verteilt, Demonstrationen organisiert. Sechs namhafte Würzburger Fachärzte um Professor Wolfram Voelker haben in einem Offenen Brief eindringlich vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Trogbaus gewarnt. Der Widerstand von Seiten der Politik und der Planer war groß. Aber die Würzburger Wähler hatten die Gefahren des A3-Ausbaus im Trog erkannt und sich im Bürgerentscheid mehrheitlich für den Würzburg-Tunnel ausgesprochen.

Soweit die Erfolgsgeschichte. Danach kam die systematische Blockade seitens der Stadt Würzburg.

Zwar bezeichnet sich der neugewählte Oberbürgermeister Schuchardt als „Partner“ der Bürgerinitiative, doch die Realität sieht anders aus. Der Oberbürgermeister hat keine Zusammenarbeit mit den Bürgern gesucht, sie zu keinem Zeitpunkt in die Umsetzung des Bürgerentscheids einbezogen und sie jüngst sogar wissen lassen, dass sie nicht der erste Gesprächspartner seien. Seit dem A3-Hearing Ende Juli besteht kein mündlicher Kontakt. Sein „Umweltreferent“ Kleiner gibt unverhohlen zu, für den geplanten Trogausbau zu sein.

Oberbürgermeister und Umweltreferent sollten sich die Belange der Bürger zu eigen machen. Doch was die Stadt pflichtschuldigst getan hat, trägt die Handschrift eines Widerwillens gegenüber dem Bürgerwillen. Die von der Stadt Würzburg gestellten Anträge und Petitionen waren, soweit wir diese überhaupt zu Gesicht bekamen, höchstens halbherzig und ließen eher durchscheinen, dass man am Würzburg-Tunnel, den die Bürger wollen, gar nicht interessiert ist.

Die durch den offenen Ausbau zunehmende Luftverschmutzung im Würzburger Talkessel und die Verlärmung der angrenzenden Stadtteile werden völlig ignoriert. Die planerischen Defizite des Trogs, die die Initiative aufgezeigt hat, griff die Stadt in ihrer Argumentation nicht auf. Sogar jegliche Information dürfen wir erbetteln, wobei die Herausgabe, wenn immer möglich, verschleppt oder verweigert wird. Man setzt auf Zeit und, lässt die Autobahndirektion Tatsachen schaffen.

Wir wissen nun: Statt energisch die Gesundheitsinteressen der Bürger zu verfolgen, liegt der Stadtverwaltung lediglich am reibungslosen Ablauf des Autobahnbaus Hand in Hand mit der Autobahndirektion.

Dagmar Dewald, Johanna Paul
Sprecherinnen der Umwelt- und Gesundheitsinitiative Würzburg-Tunnel e.V.

OB greift Tunnelinitiative an – BI: Sieht so Partnerschaft aus?

Der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg hat die Umwelt- und Gesundheitsinitiative Würzburg-Tunnel e.V. in einem Beitrag des Würzburger Mainfrankenkuriers (http://www.mainfrankenkurier.de/sued/pdf/MFK_sued_10_2014.pdf) massiv angegriffen, indem er ihr Unlauterkeit und Täuschungsabsichten vorwarf. Er hat dafür den öffentlichen Weg über die Presse gewählt, nicht den direkten des Gesprächs. Daher antworten wir ihm zwar direkt, aber in Form eines Offenen Briefs über seine Pressestelle: 14-10-29 WüTu Offener Brief an OB Schuchardt.

Wir fordern Herrn Oberbürgermeister Schuchardt dazu auf, Ernst mit der von ihm selbst behaupteten Partnerschaft zu machen und mit den Bürgern gemeinsam das Vorgehen der Stadt in Folge des Bürgerentscheids zu entwickeln und zu verfolgen.