Besteigung des Katzenbergs

Aufstieg zum Trogportal.

Blick von der steilen Fahrradwegböschung in die Tiefe.

Steile Böschung und kahlgeschlagene Landschaft.

Die Wanderroute des Events am 26. März 2017.

Die ZfW (Wählervereinigung Zukunft für Würzburg) hatte für Sonntag, den 26. März, eingeladen zur „Besteigung des Katzenbergs“, mit dabei waren viele Mitglieder der Tunnel-Initiative, die Vorsitzenden Michael Kraus und Anton Obermaier und Sprecherin Dagmar Dewald.
Unter dem Beifall der Bürger forderte Kraus die Pflanzung eines Schutzwaldes zur Lärmminderung und Verbesserung der Luft. Dewald rief die anwesenden Bürger auf, sich mit Leserbriefen und Briefen an die Stadt Gehör zu verschaffen.
Die steilen Böschungen und das hoch aufragende Trogbauwerk konterkarieren das von der Autobahndirektion in Aussicht gestellte „Zusammenwachsen der Stadtteile“ . Es zeigt sich vielmehr, was die Tunnelinitiative schon immer gesagt hat: Heidingsfeld und Heuchelhof sind durch dieses massive Bauwerk auf ein halbes Jahrhundert getrennt, und Entwicklungsfläche ist verschleudert.
Mitglied Günter Katzenberger machte vor allem aufmerksam auf den neuen Fahrradweg, der unterhalb des Trogportals und oberhalb der Heuchelhofstraße gemäß Planfeststellungsbeschluss angelegt ist – unnötig steil angeböscht und plötzlich wieder abfallend. Dewald bewertet ihn als „Schildbürgerstreich und hochgefährlich obendrein.“ Hier werden sich die anwesenden Stadträte Heinz Braun (ÖDP) und Wolfgang Baumann (ZfW) über den Radverkehrsbeirat und den Stadtrat für Verbesserungen einsetzen müssen, was sie zugesagt haben.

Fotos: BI